IFIM - NEWS 09 / 2010

 



Der Inhalt:

 

- Alltagstheorien statt Benchmarking 

- Von Würstchen und Fürstchen

- Die Inder kommen

- Kurzmeldungen: Krisenvorsorgeliste des AA, ZfT unter neuer Leitung u.a.

- Seminartermine im August, September und Oktober 2010

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Sonstige Hinweise

 



 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Alltagstheorien statt Benchmarking

  

In der Zeitschrift Personalwirtschaft berichtete Frau Prof. Dr. Parissa Haghirian (1) kürzlich von einem deutschen Auslandsmitarbeiter in Japan, der stolz war, nach dreijährigen Verhandlungen endlich den ersten größeren Auftrag für sein Unternehmen erhalten zu haben. Der Witz der Geschichte: Seine japanischen Partner waren von Anfang an von dem Produkt seines Unternehmens überzeugt, aber das Vorgehen des Deutschen machte sie misstrauisch. Erst nachdem genügend Zeit verstrichen war, um zu erkennen, dass der Deutsche trotz seines den japanischen Partnern das Gegenteil suggerierenden Verhaltens ein zuverlässiger und aufrichtiger Partner sein könnte und nachdem er in sein Verhaltensrepertoire auch ein Minimum an 'japanischen Vorgehensweisen' integriert hatte, erteilten sie den Auftrag.

Warum, so fragt die Frau Professor, gilt dieser Expat nun in seinem Unternehmen als erfolgreich? Er hat doch objektiv erheblichen Schaden verursacht!

 

Beim IFIM kennen wir viele solche Geschichten:

Da war der große deutsche Automobilhersteller, der in Mexiko Produkte von lausiger Qualität herstellte. Was selbstverständlich auch in der Konzernzentrale bekannt war, aber jeder wusste doch: Mehr ist in Mexiko nicht 'drin'! Erst als Womack et. al.(2) mit ihrer Studie detailliert nachwiesen, dass eines der besten Automobilwerke der Welt in Mexiko stand, das allerdings einem amerikanischen, nicht deutschen Hersteller gehörte, wurde diese konzernweite 'Alltagstheorie' in Frage gestellt. Und siehe: Das Undenkbare wurde möglich: Seit vielen Jahren produziert der deutsche Konzern nun auch in Mexiko in Weltmarktqualität!

 

Noch eine Geschichte?

Da war der deutsche Autoradiohersteller, der einen Produktionsstandort in Malaysia errichtet hatte. Leider waren die dort gefertigten Produkte so fehlerhaft, dass jedes einzelne in Deutschland getestet werden musste, wobei ein nicht unbeträchtlicher Anteil in den Müll wanderte. Nun, was wollen Sie? Wenn man mit ungebildeten Bauern in Malaysia produzieren muss, kann man schließlich keine 'Made-in-Germany-Qualität' erwarten! Und 'irgendwie' rechnete sich das Investment in Malaysia trotz der deutschen Nacharbeit und der hohen Ausschussraten ja doch.

Doch dann baute Panasonic in Sichtweite des deutschen Werkes in Malaysia auch eines in dem Autoradios hergestellt wurden. Und belieferte den Weltmarkt direkt mit malaysischen Produkten, ohne dass der Ruf des Unternehmens Schaden nahm. Jetzt wollten es die deutschen Tüftler natürlich auch wissen! Und mit ein bisschen Unterstützung durch interkulturelle Experten fanden die Verantwortlichen recht schnell heraus, wie man in Malaysia weltmarktfähige Produkte herstellt. Inzwischen wird im gleichen Werk Spitzenqualität für den Weltmarkt nicht nur produziert, die Produkte werden heute auch dort entwickelt.

Automobilwerk in Mexiko

Produktion in Mexiko

 

 

Deutsche Autoradios aus Malaysia litten lange unter erheblichen Qualitätsmängeln

Autoradios aus Malysia

 

Die Ursache für die hier freundlich 'Alltagstheorien' genannte interkulturelle Blindheit ist auch seit Jahrzehnten klar: Man schickt 'gute Leute' mehr oder weniger unvorbereitet ins Ausland. Die wissen, wie 'es geht', nämlich, wie man in Deutschland vorgeht, um Mitarbeiter anzuleiten, zu motivieren, etc.. Und sie begehen in der Auslandsniederlassung alle den gleichen Fehler, nämlich mehr oder minder wie in Deutschland vorzugehen. Das fällt den Deutschen vor Ort aber nicht als 'Fehler' auf, weil es ja kein individueller Fehler einzelner Mitarbeiter ist, der den anderen Kollegen sofort als solcher auffiele, sondern Resultat der geteilten Unfähigkeit, auf die andersartigen Bedingungen des Einsatzlandes angemessen zu reagieren. Die Auslandsmitarbeiter sind sich der schlechten Ergebnisse ihrer Bemühungen durchaus bewusst, aber weil sie sich gegenseitig darin bestätigen, nach den ihnen bekannten deutschen Maßstäben 'richtig' vorzugehen, entwickeln sie erklärende, rechtfertigende 'Alltagstheorien' über den Nationalcharakter der einheimischen Mitarbeiter oder Geschäftspartner: 'In Japan muss man Geduld haben: Da dauert es halt drei Jahre, bis man zum Vertragsabschluss kommt!'

Partnerschaft gegen Korruption in Russland,
Partnerschaft gegen Korruption in Russland:
auch die AHK beteiligt sich

 

In den deutschen Zentralen werden solche rechtfertigende Alltagstheorien der Auslandsmitarbeiter übernommen: Denn erstens versteht dort niemand so viel von den lokalen Gegebenheiten, dass er sie in Frage stellen könnte, und zweitens werden sie ja durchaus glaubhaft, wenn Dutzende 'gute Leute', die man ins entsprechende Land entsandt hat, alle das Gleiche berichten.

Der Glaube an solche 'interkulturelle Alltagstheorien' tarnt sich zudem oft auch noch als 'interkulturelle Sensibilität': Wer so freche Fragen stellt wie 'warum lässt sich in Malaysia keine weltmarktfähige Qualität herstellen?' oder 'warum muss man eigentlich in Russland 'schmieren'?' outet sich als Person, die 'überall deutsche Maßstäbe anlegen' will, während diejenigen, die ihr mangelndes Verständnis der lokalen Kultur mit kruden Theorien über selbige übertünchen, im Unternehmen nicht selten als die 'Kulturexperten' gelten.

Die obigen Beispiele zeigten: Dass viele dieser in Unternehmen verbreiteten Alltagstheorien über die Möglichkeiten in bestimmten Ländern falsch sind, wird erst dann deutlich, wenn ein 'Benchmarking' erfolgt: "Ist es wirklich wahr, dass in Mexiko ...., in Malaysia ...., in Japan .... , oder sind wir dort einfach wesentlich schlechter als vergleichbare Unternehmen?"

Doch solch ein Benchmarking wird selbst in großen Unternehmen und bezogen auf wichtige Auslandsengagements nur selten gezielt vorgenommen. In unseren Beispielen wurde es den deutschen Unternehmen quasi aufgezwungen: Ein Business-Bestseller und der unmittelbare Vergleich mit einem benachbarten Unternehmen, das zufällig am selben Ort mit gleich qualifizierten Mitarbeitern das selbe Produkt herstellte, öffneten die Augen!

Aber nur in seltenen Fällen fallen 'interkulturelle Benchmarks' Unternehmen auf diese Weise 'in den Schoß'. Eine Alternative wäre, in jedem Land, in dem ein global agierendes Unternehmen tätig ist, Benchmarking-Experten zu beauftragen, interkulturelle Benchmarks zu erstellen.

Man kann das interkulturelle Benchmarking jedoch auch billiger bekommen: Indem man echte interkulturelle Experten befragt, nicht nur diejenigen, die sich im eigenen Unternehmen dafür ausgeben. Denn externe interkulturelle Beratungs- und Trainingsfirmen, die mit vielen Unternehmen arbeiten, entwickeln natürlich einen eigenen ‚firmenübergreifenden’ Maßstab dafür, was im betreffenden Land als 'normal' gilt, was machbar ist, und was im Vergleich dazu nur ein unter wenig angepassten Auslandsmitarbeitern verbreitetes Gerücht ist.

Aber machen wir uns auch hier nichts vor: Die Einschätzung einer 'lokalen Geschäftskultur', die gerade mal auf zehn Interviews mit zehn deutschen Auslandsmitarbeitern im Land X beruht, mag nichts anderes zum 'Trainingsinhalt' erheben, als die kollektiven Fehleinschätzungen der Befragten.

Yunja Sumi, IFIM-Trainer und Business Advisor für Japan 
IFIM-Trainer Junya Sumi (links) bei
einem Seminar im japanischen Generalkonsulat

Wer wirklich wissen will, wie man in einem bestimmten Land erfolgreich vorgehen kann, sucht sich Anbieter, die erfahrene lokale Manager in ihrem Trainer- und Beraterstab haben. Natürlich sind Trainings und Beratungen, die durch erfahrene Manager durchgeführt werden zunächst etwas teurer als solche, die nur die Alltagstheorien der eigenen Auslandsmitarbeiter wiedergeben.

Ein ausführliches Training mit Junya Sumi, ehemaligem Geschäftsführer von Sumitomo und heute IFIM-Trainer für Japan, hätte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dazu geführt, dass der von Frau Professor Haghirian beschriebene deutsche Expat nicht erst nach drei Jahren zum ersten Auftrag gekommen wäre. Doch dieses Training hätte einen größeren einstelligen Tausenderbetrag gekostet. Der über zwei Jahre weitgehend nutzlose Aufenthalt des Expats hat das Unternehmen sicher einen dreistelligen Tausenderbetrag gekostet.

Unternehmen müssen selbst entscheiden, wie sie ihre Auslandsengagements möglichst kostengünstig managen.

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(1)  Parissa Haghirian: Unterschiede ernst nehmen, Personalwirtschaft 5/2010 S. 13 ff.

(2) Womack, Jones, Roos: Die zweite Revolution in der Autoindustrie, Frankfurt / New York (Campus) 1991


 


 

Von Würstchen und Fürstchen 

 

Wer, wie das IFIM, seit langer Zeit mit der Vorbereitung von Ausreisenden zu tun hat, kennt den Spruch: "Im Ausland ein Fürstchen, zu Hause ein Würstchen". Damit wird beschrieben, dass Auslandsentsendungen häufig mit einem hierarchischen Aufstieg verbunden sind. Aus einem kleinen Fisch in einem großen Teich wird so ein großer Fisch in einem kleinen Teich. Und so mancher Duckmäuser entwickelt sich in fremden Landen dann erstaunlich rasch zum kleinen Despoten, insbesondere, wenn dort ein weniger partnerschaftlicher und egalitärer Führungsstil erwartet wird als in Deutschland. Der plötzliche Zuwachs an Macht und Status lässt zuweilen im Würstchen das Fürstchen aufblühen – nicht unbedingt zum Vorteil für das entsendende Unternehmen und den wirtschaftlichen Erfolg vor Ort.

 

Rükkehrende Expatriates 
Rückkehrer erleben Reentry-Schock

Auch der SPIEGEL betitelte kürzlich einen Artikel mit diesem einprägsamen Merksatz, allerdings ging es dabei eher um seine Umkehrung. Denn der Weg zurück vom Fürst zur Wurst ist zweifellos der unangenehmere, wie die Autorin Midia Nuri mehrere ehemalige Expatriates berichten lässt. Nach dem Kulturschock in der Fremde droht oft der Reintegrationsschock in der Heimat, was viele, die mit Begeisterung in die Ferne schweifen, gerne übersehen. Viele Rückkehrer registrieren erst dann, dass sich in ihrer Abwesenheit vieles verändert hat: Abteilungen wurden umstrukturiert, Bekannte haben das Unternehmen verlassen und alte Netzwerke existieren nicht mehr. Zuweilen trifft das auch für den eigenen ehemaligen Arbeitsplatz zu, der kurzerhand gestrichen wurde.


Meist haben Entsandte zwar eine Beschäftigungsgarantie in ihren Verträgen vereinbart, doch wie der neue Arbeitsplatz beschaffen ist und wo er sich befindet, ist für viele eine unangenehme Überraschung. Auslandsrückkehrer sind folglich oft enttäuscht von der mangelnden Bereitschaft der Firma, ihre Reintegration für beide Seiten gewinnbringend zu gestalten. Dabei könnten sowohl Unternehmen wie Mitarbeiter einiges dafür tun. In unseren Firmenberatungen und unseren Seminaren zur Ausreisevorbereitung zeigen wir, dass es auch anders geht.

 

Infos für Ausreisende: www.ifim.de/seminare/  -  www.countries.ifim.de  und www.germanexpats.com 

Infos für Rückkehrer: www.ifim.de/faq/reentry/

 




 

Die Inder kommen ...


und kämpfen mit interkulturellen Fallstricken in Deutschland  

 

 

Die Inder kommen... Jedoch nicht die viel zitierten Computer-Inder oder andere qualifizierte Arbeitskräfte, die die deutsche Regierung mit eher mäßigem Erfolg ins Land zu locken versucht, sondern zunehmend als Unternehmer und Arbeitgeber.

Suzlon, der größte asiatische Windturbinenhersteller hat gerade sein neues Entwicklungszentrum in Rostock eröffnet. Bereits 2003 hatte das Unternehmen die Forschung der insolventen Firma Südwind übernommen, 2007 kaufte man noch die Mehrheit an REpower dazu. Während anfangs die Sorge dominierte, dass Arbeitsplätze nach Indien verlagert werden, setzt man bei Suzlon auf deutsche Ingenieurskunst und plant aktuell die Belegschaft in Rostock um 30% aufzustocken.

Doch auch indische Unternehmer in Deutschland haben mit kulturellen Fallstricken zu kämpfen, wie Azim Premji, Chef des indischen IT Dienstleisters Wipro, freimütig zugibt. Unter dem markigen Titel „Wir waren dumm“, berichtet er dem Handelsblatt, dass das Deutschlandgeschäft allein mit indischen Mitarbeitern nicht so recht ins Laufen kommen wollte und verweist auf kulturelle und sprachliche Hürden. Beim IFIM wissen wir, dass sich Inder oft schwer damit tun, ihre Produkte und Dienstleistungen so zu präsentieren, dass sie von deutschen Kunden oder Kollegen angenommen werden. Außerdem gehen sie meist davon aus, dass ihre besondere Art, Englisch zu sprechen, weltweit verstanden wird. In Deutschland ist dies aber sichtlich nicht der Fall.
Bei Wipro plant man nun aufgrund derartiger Schwierigkeiten, den Anteil der deutschen Mitarbeiter von derzeit ca. 25% auf mindestens die Hälfte zu erhöhen. Berufsanfänger werden zur Einarbeitung erst mal nach Indien geschickt, wo sie nicht nur fachlich eingearbeitet werden, sondern gleich auch den indischen Arbeitsalltag live mitbekommen.

Suzlon erobert den deutschen Markt
Suzlon übernimmt deutsche Windturbinen - Hersteller

Learning by doing ist sicher eine sinnvolle Variante für Einsteiger, die - hoffentlich gut angeleitet - ihre Erfahrungen sammeln und ihre eigenen Strategien zum Umgang mit der fremden Kultur entwickeln können. Wer als Führungskraft in einer Firma arbeitet, in der sich die Inder eingekauft haben, dem fällt es manchmal schwer, dem neuen Managementstil zu folgen. Gerade das selbstbewusste Auftreten indischer Unternehmer und ein oft autokratischer Führungsstil befremden so manche deutsche Führungskraft. Hier kann ein interkulturelles Training helfen, indische Vorstellungen und Erwartungen zu verstehen und sich im Idealfalle selbst erfolgreich zu positionieren. Für einige wenige steht am Ende auch die Erkenntnis, dass die eigene berufliche Zukunft wohl nicht bei einem indischen global player ist – doch auch das einzusehen, bevor es anderen auffällt, darf zumindest individuell als Gewinn gewertet werden.

 

Unser aktuelles interkulturelles Trainingsangebot zu Indien finden Sie hier: www.ifim.de/seminare/regio/asien/indien/

 

 

 


 

Kurzmeldungen...

 

Eintrag in die „Krisenvorsorgeliste“ (Deutschenliste) des AA ab sofort Online möglich!

 Ab sofort können sich Deutsche, die sich vorübergehend oder dauerhaft im Ausland befinden, online in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts aufnehmen lassen. Die elektronische, passwortgeschützte Registrierung ersetzt die bisher manuell geführten Krisenvorsorgelisten der Botschaft. Selbst wer bereits in der Liste geführt wird, soll sich zusätzlich online einschreiben, bittet das Auswärtige Amt. Dies geschehe aber weiter grundsätzlich auf freiwilliger Basis. Das Recht dazu hat jeder Deutsche – dies legt Paragraph 6 Absatz 3 des Konsulargesetzes fest.

Die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes
Copyright: Auswärtiges Amt

Das AA rät dazu, die Angaben zu machen, damit sie im Krisen- oder Ausnahmefall mit deutschen Staatsbürgern im Ausland schnell Kontakt aufnehmen kann. Dies könnte beispielsweise bei politischen Krisen, aber auch bei Naturkatastrophen der Fall sein. So war die Krisenvorsorgeliste etwa hilfreich beim Unterstützen und Finden deutscher Tsunami-Opfer im Dezember 2004. Oft helfe die Botschaft auch registrierten Bürgern weiter, die ihren Pass oder andere wichtige Dokumente verloren haben. Denn wer auf der Liste steht, dessen Identität wird von den Behörden im Ausland seltener angezweifelt.

 Hier geht es zur Registrierung: https://service.diplo.de/elefand/registration.do

 

ICONS –Schilder in Südostasien

Wer auf sich selbst und seine Angebote aufmerksam machen will, braucht ein Schild. Wer anderen Menschen im öffentlichen Raum etwas erklären will, ohne selbst präsent zu sein, wird auch um Schilder oder Tafeln nicht herum kommen. Auch wer seinen Mitmenschen etwas ge- oder verbieten will, bedient sich dazu Schildern, Tafeln oder Zeichen. Meist intuitiv versuchen diejenigen, die Schilder entwerfen und aufstellen eine Bildsprache zu finden, die es ihrem Adressaten erleichtern soll, die Botschaft möglichst leicht und eindeutig zu erfassen. Natürlich kommt dabei Kultur ins Spiel und nicht alles, was diejenigen, die Schilder aufstellen, bezwecken, ist für den Betrachter unmittelbar verständlich, insbesondere wenn dieser aus einem anderen Kulturkreis stammt.  

Auf seinen zahlreichen Reisen durch Asien hat unser Trainer Dr. Rolf Daufenbach immer wieder Schilder entdeckt, deren Botschaft für Einheimische deutlich und verstehbar sein mag. Den ausländischen Reisenden aber verwundern oder irritieren sie – so er sie überhaupt wahrnimmt. Dabei ist die Beschäftigung mit der lokalen Bildsprache höchst lehrreich, wenn man eine Kultur verstehen will. Insbesondere, wenn man in einem Land, wie viele unserer Seminarteilnehmer sich selbst, seine Eigenschaften, Produkte oder Dienstleistungen erfolgreich präsentieren will. Daufenbachs Bildreportage ist eine Einladung in die Ikonographie südostasiatischer Schilder. Eine Einladung nicht nur zur Betrachtung der Fotos, sondern auch zum Kommentar und zur Ergänzung. Falls Sie also eigene Fotos ungewöhnlicher oder bemerkenswerter Schilder aus Asien haben, nehmen wir die gerne in unsere Galerie auf. Schreiben Sie uns!

Die Bildreportage finden Sie hier auf: www.germanexpats.com

 

Zentrum für Türkeistudien unter neuer Leitung

Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan hat mit dem 16.08.2010 sein Amt als wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) offiziell angetreten. Gleichzeitig ist er auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für „Moderne Türkeistudien“ an der Universität Duisburg-Essen berufen worden. Mit der Neubesetzung der wissenschaftlichen Leitung des Hauses geht auch die Erweiterung des Institutsnamens in "Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung" einher. 

Das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung (ZfTI) wurde 1985 mit dem Ziel der Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet. Seitdem hat es sich zu einem wichtigen wissenschaftlichen Kompetenzzentrum zu relevanten Entwicklungen in der Türkei sowie zu Fragen der Migration und Einwandererintegration entwickelt, und dies nicht nur mit Blick auf die deutsch-türkische Migration. Die Aufgaben des ZfTI umfassen heute die deutsche, türkische und europäische Migrations- und Integrationsforschung,  die Anregung und Vernetzung wissenschaftlicher Forschung mit der Türkei und die Förderung des Wissenschaftleraustauschs zwischen der Türkei und Deutschland. Das Institut ist eine Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und genießt als NGO Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen. Das ZfTI ist Institut an der Universität Duisburg-Essen.

Zentrum für Türkeistudien

 

Chinesisches Staatsfernsehen auf Englisch
Der chinesische Fernsehsender CCTV hat kürzlich ein englischsprachiges Programm gestartet. Ähnlich wie Al Jazeera will man künftig Sendern wie BBC oder CNN Paroli bieten. Neben Weltnachrichten will man sich vor allem auf Ereignisse in Asien und natürlich insbesondere in China konzentrieren. Das Programm ist durchaus professionell und interessant gestaltet und in einigen Bereichen sehr offen und nach Meinung von Beobachtern zuweilen sogar kontrovers zur sonst üblichen politischen Meinung. Natürlich bleibt offensichtlich, warum der Sender gestartet wurde: um Chinas Bild in der Welt zu verbessern. Ob dies erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Man kann die einzelnen Programme auch im Internet ansehen unter : http://www.cctv-9.com/
Besonders für Sportfans unter den Expatriates in China ist der Ableger CCTV 5 interessant, der zwar kaum auf Englisch sendet, aber dafür immer wieder aktuelle Sportsendungen überträgt. Hier findet man im Internet Programme und Livestream: http://english.cntv.cn/live/cctv5/index.shtml

 

Kids Guide to living abroad

 

Für Ihr Projekt eines Kids Guide sucht Frau Martine Zoer Unterstützung. Ihr Vorhaben beschreibt sie so:

„I am writing a book about life abroad from the child's perspective. In the 'Kids' Guide to Living Abroad', children will share their experiences of life abroad. From going to a new school to eating strange foods and from discovering exotic animals to making new friends, the kids will tell all. Besides stories the book will also contain straightforward advice about life abroad from kids who have been there. Because the book will be written by children for children it will be an invaluable tool for kids living or moving abroad.

The 'Kid's Guide to Living Abroad' will contain the stories of about one hundred children. I am wondering if you can help me in my search for children between the ages of eight and twelve that would like to share their stories. Perhaps you can post a message on your website or send an email to families that may be interested. Other suggestions are also welcome. All children will be given a list of subjects and asked to write a story about their chosen subject. Because of privacy reasons, only the child's first name, hometown, and country visited will be used.”

Interessierte wenden sich an: Frau Martine Zoer, mailto:martinezoer@yahoo.com

 

 




Seminartermine im September, Oktober und November2010

In folgenden Seminaren sind kurzfristig noch Plätze verfügbar:

 

Übersicht alle Termine 2010: ==> bitte HIER klicken

 

Alle Trainings werden von einem Trainer-Team (1 deutscher Trainer + 1 Trainer aus dem jeweiligen Zielland) durchgeführt!

 

CODE

Veranstaltungstitel

Beginn

Ende

Seminar-
gebühr*

Ort

Details

Buchen

               

September 2010

 

 

 

 

 

 

 

               
AV-USA-04/10Auslandsvorbereitung USA13.09.201015.09.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-CHI-03/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern20.09.201021.09.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-BRA-03/10Auslandsvorbereitung Brasilien20.09.201022.09.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-TR-03/10Auslandsvorbereitung Türkei20.09.201022.09.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-IND-03/10Auslandsvorbereitung Indien27.09.201029.09.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef

Firmeninterne Trainings auf Anfrage

 

Attraktive Rabatte
für Großkunden!
Rufen Sie uns an!
   
               

Oktober 2010

 

 

 

 

 

 

 

               
KOOP-TR-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit türkischen Partnern04.10.201005.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-CHI-05/10Auslandsvorbereitung Greater China18.10.201020.10.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-BRA-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Brasilianern21.10.201022.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-USA-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit US-Amerikanern25.10.201026.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-ARAB-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit arabischen Partnern25.10.201026.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-JAP-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit japanischen Partnern25.10.201026.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-RU-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit russischen Partnern27.10.201028.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-IND-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit indischen Partnern27.10.201028.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
KOOP-KOR-02/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit koreanischen Partnern27.10.201028.10.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef

Firmeninterne Trainings auf Anfrage

 

Attraktive Rabatte
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November 2010

 

 

 

 

 

 

 

               
KOOP-CHI-04/10Erfolgreiche Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern08.11.201009.11.20101550,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-ARAB-04/10Auslandsvorbereitung Arabischer Raum22.11.201024.11.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-SOA-04/10Auslandsvorbereitung Südostasien (Malaysia - Singapur - Thailand - Indonesien)22.11.201024.11.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef

KOOP-FRA-02/10**)

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit französischen Partnern

22.11.2010

23.11.2010

1.550,00 €

Hotel Seminaris, Bad Honnef

 

  DT-FRA-2/09**)Coopérer avec succès avec des partenaires allemands 
(Atelier destiné à des participants de langue française
- für französische Teilnehmer)
25.11.201026.11.2010 1.550,00 €  Paris   
AV-BRA-04/10Auslandsvorbereitung Brasilien29.11.201001.12.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-RU-04/10Auslandsvorbereitung Russland29.11.201001.12.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef
AV-JAP-04/10Auslandsvorbereitung Japan29.11.201001.12.20102075,00 €Hotel Seminaris, Bad Honnef

Firmeninterne Trainings auf Anfrage

 

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* alle Preise zzgl. ges. MwSt. und Hotelkosten

**) Diese Trainings werden von Holzhauser & Partner GbR veranstaltet

 

Seminartermine Jahres - Übersicht 2010: ==> bitte HIER klicken

Alle Seminare können auch Inhouse durchgeführt werden. 

Weitere Seminarangebote finden Sie hier.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

IFIM-Team

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Sonstige Hinweise:

 

IFIM - Ausreiseservice (länderspezifische Linklisten u.a.) : http://www.countries.ifim.de

IFIM - Lesetipps bei Amazon: http://www.amazon.de/gp/richpub/listmania/byauthor/A3GX0BN8G5HBJR

IFIM - Video - Channel auf Youtube: http://www.youtube.com/user/IFIMtraining

 

 

Unsere Lese - Empfehlungen bei Amazon:

IFIM - Leseempfehlungen für Ausreisende bei Amazon

Hier finden Sie ab sofort die Lesetipps des IFIM

Geschäftsreisende, die sich auf Reisen in bestimmte Länder vorbereiten wollen, Fach- und Führungskräfte, auf die ein längerer Auslandseinsatz zukommt, aber auch Mitarbeiter aus Personal- und Transferabteilungen, die ihnen dabei behilflich sein wollen, wenden sich gern an das IFIM, wenn sie einen Lesetipp brauchen. Inhaltlich geht es häufig um Regional- oder Länderschwerpunkte, aber durchaus auch um grundlegende Fragen zum interkulturellen Management und Stichworten wie Aus- und Rückreise, Kulturschock etc.

Damit die Anfragenden künftig schnell und unkompliziert Antwort bekommen, haben wir auf den Seiten des größten Internetbuchhändlers Amazon einen speziellen Service eingerichtet. Dort finden sie Buchrezensionen von IFIM-Autoren, und so genannte "Lieblingslisten", mit deren Hilfe sich Interessierte schnell darüber informieren können, was die IFIM-Trainer für ein bestimmtes Land oder Themengebiet für lesenswert halten. Praktisch ist, dass man die Bücher dann mit einem Amazon-Konto auch gleich bestellen kann.

Bisher gibt es eine Liste zu interkultureller Grundlagenliteratur, sowie Länderlisten von Arabien bis USA, Leseempfehlungen zur Verhandlungsführung in Asien sowie zur Ausreise allgemein und mit Kindern.

 

Hier geht es zu den IFIM-Leseempfehlungen: http://www.amazon.de/gp/richpub/listmania/byauthor/A3GX0BN8G5HBJR

      



 

IFIM - Video - Channel auf Youtube:
Länderspezifische Playlisten mit ausreise- und managementrelevanten Beiträgen

  

Angang Juli 2010 ist auf Youtube der neue Video-Channel des IFIM gestartet und bietet nun eine Vielzahl länderspezifischer Playlisten mit ausreise- und managementrelevanten Themen.

Seit immer mehr deutsche Auslandsschulen begonnen hatten, sich per Video auf Youtube zu präsentieren, seit die Zahl der Video-Auslandstagebücher sprunghaft angestiegen ist und immer mehr Expatriates ihren Alltag auf Video dokumentieren, seit mehr und mehr professionell gemachte Dokumentationen von Markteintritten, von Kooperationsprojekten und anderen Auslandsengagements deutscher Unternehmen Online verfügbar wurden, haben wir beim IFIM für unsere Kunden relevante Links gesammelt. Nun haben wir diese auf Youtube in länderspezischen Playlists gebündelt als IFIM-Channel abrufbar gemacht.

Vor allem Ausreisenden mit Familien bietet das neue Service-Angebot des IFIM viele rasch abrufbare visuelle Eindrücke von der künftigen Heimat. Aber auch Manager und Unternehmer, die Neuinvestitionen oder Kooperationsprojekte planen finden bei vielen Ländern Dokumentationen über vergleichbare Vorhaben anderer Unternehmen und Interviews mit Führungs- und Fachkräften, die oft viele wichtige Erfahrungen auf diesem Wege weitergeben.

Nach dem seit vielen Jahren mit viel positiver Rückmeldung verfügbaren "Ausreiseservice" des IFIM und den vor mehr als einem Jahr gestarteten länderspezifischen Leseempfehlungen des IFIM bei Amazon bietet der neue Video-Channel allen Kunden eine weitere zeitgemäße Serviceleistung.

IFIM Channel auf Youtube
Der Video-Channel des IFIM auf Youtube

Besonders angenehm und empfehlenswert ist die Möglichkeit, den IFIM-Channel oder einzelne länderspezifische Playlists zu abonnieren. So werden Sie automatisch informiert, wenn neue, für Sie interessante Videos hinzu kommen. Gerade für Mitarbeiter in den Auslandspersonalbereichen, die spezifische Länder betreuen, ist dieser Service  besonders attraktiv und eine wertvolle Unterstützung bei der Arbeit.

IFIM - Video - Channel auf Youtube: http://www.youtube.com/user/IFIMtraining

 

      



 

 

 

Ausverkauf  – Noch wenige Restexemplare billigst! -

IFIM - Newsletter: Neues aus der Arbeit des Instituts für Interkulturelles Management in Rheinbreitbach

IFIM - Newsletter - Being ABroad, Living in Japan, Leben und Arbeiten in Japan

Noch gibt es einige Restbestände aus unserem früheren Onlineshop:

- Fachbeiträge zu Auswahl und Entsendung von Expatriates sowie zur internationalen Personalentwicklung

- "Interview-Bände" der Reihe "Deutsche Führungskräfte in...."

- Reihe "Von Expatriates für Expatriates" geschriebene Guides, speziell auf Neuausreisende und Expats-Bedürfnisse zugeschnitten.

 

 

billigst hier: http://www.ifim.de/shop/index.htm


IFIM - Newsletter: Neues aus der Arbeit des Instituts für Interkulturelles Management in Rheinbreitbach

 

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