Antworten auf häufig gestellte Fragen
Eine Slideshow mit Ergebnissen einer Befragung von 1.124 deutschen Expatriates und Mitausgereisten, die wir 2007 in den wichtigsten Ausreiseländern unter ehemaligen IFIM-Teilnehmern durchgeführt haben, kann vielleicht schon einige Ihrer Fragen beantworten.
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Tatsächlich läuft in der Praxis der Auslandsentsendungen immer wieder einiges schief, weil bestimmte Grundregeln - aus welchen Gründen auch immer- von den betroffenen Mitarbeitern nicht beachtet werden:
Lassen Sie sich nicht unter Druck, vor allem nicht unter zu hohen Zeitdruck setzen. Mit Familie, Sack und Pack für einige Jahre ins Ausland umzuziehen, ist nicht nur für das Unternehmen und für Sie, sondern auch für Angehörige, insbesondere Partner/in und ggf. Kinder eine Entscheidung mit erheblichen Wirkungen auf Alltag und Lebensplanung. Diese sollte nicht zwischen Tür und Angel getroffen werden und vor allem nicht, ohne die "Mitbetroffenen" gleichberechtigt einzubeziehen. Entscheidungen unter Druck oder die Tatsache, als Partner/in vor "vollendete Tatsachen" gestellt zu werden, hat schon manche Beziehung ruiniert!
Vor allem: bleiben Sie zuhause ehrlich! Es hat sich fast immer gerächt, Partner/in mit Hilfe falscher (oder "weggelassener") Information ins Ausland zu bewegen. Bedenken gegen einen Auslandseinsatz sind normal - und sie sollten Sie auch zulassen! Die meisten Bedenken beruhen auf Annahmen und Befürchtungen, die einer Realitätsprüfung nicht standhalten. Deshalb:
Bestehen Sie vor der Entscheidung auf einen "Look & See - Trip" mit Partner/in. Dieser sollte mindestens 1 Woche Zeit geben, sich vor Ort umzusehen, relevante Fragen abzuklären und damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage abzugeben. Dies bedeutet auch: keine "Dienstreise" mit vollem dienstlichen Terminkalender und einer Partner/in, die alleine im Hotel sitzt!
Denken Sie bei der Vertragsgestaltung daran: wer zulange im Ausland ist, ist zumeist "weg vom Fenster". Ein erster Vertragszeitraum sollte max. 3 Jahre umfassen ggf. mit der Option auf Verlängerung. Doch achten Sie darauf, nicht länger als 5 Jahre ununterbrochen im Ausland zu sein - möglichst auch nicht in einem anderen Land. Denn dazwischen sollte eine mehrjähriger "Heimat-Einsatz" liegen, um einerseits Kontakte nicht zu verlieren und auch, um ´sich der eigenen Gesellschaft und Kultur nicht zu sehr zu entfremden (siehe auch "Reentry").
Gehen Sie davon aus, dass man Ihnen vor Vertragsabschluss seriöser Weise keine Versprechungen bezüglich der "Karriere danach" machen kann. Wer immer dies tut, wird es kaum einhalten können. Zu groß ist heute die Veränderungsdynamik im Unternehmen und letztlich gilt ganz klar: der Auslandseinsatz mag eine notwendige Bedingung für weiteren Aufstieg sein, hinreichend dafür ist er nicht! Sie werden Sich schon bewähren müssen. Also:
Sorgen Sie selbst dafür, dass Ihre Erfolgschancen beim Auslandseinsatz gut sind. Sie können diese erheblich verbessern, wenn Sie vor der Ausreise für sich und Ihre Partner/in eine vernünftige Auslandsvorbereitung sicherstellen! Dazu gehört u.a.:
Prüfen Sie selbstkritisch Ihre Sprachkenntnisse! Auch die der Partner/in! Sie werden sprachlich mehr leisten müssen, als einen Kaffee zu bestellen! Ist Ihr Englisch / Französisch / Spanisch wirklich alltagstauglich - besser noch: verhandlungssicher? Wenn nicht, bestehen Sie auf einer sprachlichen Vorbereitung (auch für die Partner/in!). Geeignete Anlaufstellen finden Sie hier.
Gehen Sie in ein Land mit "eigener Sprache / Schrift" wie Japan, China, Korea etc.? Dann sollten Sie vor der Ausreise zumindestens soviel an Grundlagen erwerben, dass Sie in dieser Sprache eine einfache Konversation (fürs Hotel, Einkaufen, Taxi fahren, Straßenschilder lesen, Behördengänge etc.) führen können. Auch, wenn diese Sprache nicht Ihre Arbeitssprache sein wird, es erleichtert das Leben erheblich und, nicht minder wichtig, hilft sehr dabei, akzeptiert zu werden.
Wie lange sind Sie schon im Unternehmen? Wie viele Bereiche und Abteilungen kennen Sie etwas intensiver? Sind Ihnen die Abläufe in "benachbarten" Fachgebieten vertraut? Kennen Sie die Leute dort und haben Sie persönliche Beziehungen zu Ihnen? - Wenn nicht, wird`s höchste Zeit. Denn Ihr Job im Ausland wird mit höchster Wahrscheinlichkeit weitaus weniger spezialisiert sein als im Inland. Selbst, wenn Sie als "Spezialist" angefordert wurden!
Überhaupt: was wissen Sie über das Unternehmen, seine Geschichte, seine Produkte insgesamt, seine Kunden weltweit? Wenig? Das sollten Sie ändern. Denn im Ausland werden Sie immer auch als "Repräsentant" des Unternehmens gesehen (und befragt).
Besonders wichtig: machen Sie sich mit der Strategie des Unternehmens vertraut!
Was wissen Sie über Ihr Gastland, seine Geschichte, seine Gesellschaft, seine Strukturen, seine "Funktionsweise"? - Wenig? Bestehen Sie zumindest auf einen entsprechenden Etat für Buchbeschaffungen, ggf. auch den Besuch eines landeskundlichen Seminars, das sich an den Belangen von Ausreisenden orientiert. Einige Hilfestellungen und Infoquellen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Sorgen Sie dafür, dass nicht alle Lasten des Umzugs bei der Familie landen! Einerseits ist das Unternehmen hier auch in der Pflicht, zumindest, was die Beschaffung von Information und die Schaffung der rechtlichen und behördlichen Voraussetzungen angeht - viele Unternehmen sind heute aber auch bereit, international tätige "Relocation - Services" zu beauftragen, die den gesamten Umzug managen.
Last not least: So sehr es Sie vor der Ausreise beschäftigen wird, was Sie mit Ihren Möbeln machen, wie viel Volt im Gastland aus der Steckdosen kommt etc. - für den Erfolg des Auslandseinsatzes und der Beziehung ist dies letztlich erwiesenermaßen irrelevant. Viel wichtiger als diese "survival needs" erweisen sich im Ausland die "interaction needs", also jene Voraussetzungen, die Sie brauchen, um mit Land und Leuten rasch zurecht zu kommen. Hierzu zählt in erster Linie:
ein interkulturelles Verhaltenstraining für Ausreisende und mitausreisende Partner/innen, das Ihnen die Denklogik und Verhaltenslogik Ihres Gastlandes vermitteln kann. Hier werden Sie mit zentralen Unterschieden in Alltag und Management vertraut gemacht und lernen, Ihr eigenes Verhalten darauf einzustellen.
Seien Sie von vorneherein darauf gefaßt: Nach einigen Jahren im Ausland kommen Sie zurück in ein Heimatland, das Sie wohl kennen und das doch ganz anders sein wird, als Sie es kennen. Und Sie kommen zurück zu Freunden und Bekannten, die Sie ebenfalls kennen, die sich aber in dieser Zeit oft ganz anders entwickelt haben, als Sie selbst. Dem "Kulturschock" der Ausreise wird irgendwann der "Reentry - Schock" der Rückkehr folgen.
Die Frage ist zu theoretisch gestellt, die Antwort bleibt daher notwendigerweise auch etwas abstrakt.
| Was würden deutsche Mitarbeiter denn von einem ausländischen Kollegen oder Vorgesetzten erwarten? Was wären sie bereit, zu akzeptieren? Wann wären sie bereit, mit ihm konstruktiv zusammenzuarbeiten und zu unterstützen?
Anders ausgedrückt: Wenn man keinen Wert darauf legt, in der fremden Kultur geschätzt zu werden und Erfolge zu haben, muss man sich nur an die Rechtsvorschriften anpassen und das auch nur insoweit, wie sie durchgesetzt werden.
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| Man kann auch versuchen, sich lokale Mitarbeiter zu suchen, die bereit und vielleicht sogar fähig sind, sich weitestgehend an die eigenen Erwartungen anzupassen. Will man einen größeren Betrieb im Ausland auf diese Weise führen, ist dies ein äußerst mühsamer Weg. Erst recht wird man kaum erreichen, dass sich Behörden, Kunden, Geschäftspartner und andere Menschen, über die man wenig Macht hat, an den Fremden anpassen.
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![]() | Erfolg hängt noch immer stark davon ab, die Spielregeln des jeweiligen Marktes und des Umgangs miteinander rasch zu lernen, zu verstehen und praktizieren zu können. Selbst dafür, diese verändern zu wollen, ist es in der Regel die Voraussetzung! Dies impliziert weder ein Aufgeben der eigenen Persönlichkeit, Identität, Biographie, Religion, privater Verhaltensmuster noch eine "bedingungslose Anpassung" an alles, was vorgefunden wird. Denn der Ausländer darf in der Regel fragen, auch das "wieso, warum, weshalb" und auch die Antworten hinterfragen, wenn sie ihm unzureichend erscheinen. Ein "nur angepasster" Ausländer verliert schnell viel seiner Wirkungsmöglichkeiten. |
Was bedeuten Auslandsaufenthalte für die mitausreisenden Partner/innen?
Was ändert sich in der Partnerschaft?
Da der Anteil von Frauen im internationalen Management derzeit nach verschiedenen Schätzungen nur zwischen 1 % und 7 % beträgt, sind es auch heute noch nahezu ausschließlich Frauen, die ihre Partner in der Rolle der "Mitausreisenden" im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes begleiten. Dies gilt in ganz besonderem Maße für den Einsatz in außereuropäischen Ländern.
Viele Partnerinnen erlebten ihre Auslandsaufenthalte als eine prägende Erfahrung und viele als eine wichtige Bereicherung. In Abhängigkeit davon, in welcher Rolle, vor welchem familiären Hintergrund und mit welchem Selbstverständnis Frauen ins Ausland gehen oder auch in Abhängigkeit von dem landeskulturellen Umfeld, in das sie gehen, stellen sich ihnen in unterschiedlicher Weise Herausforderungen und Schwierigkeiten. Für alle bedeutet der Umzug die Gewöhnung an völlig andere Lebensumfelder, neue Rollenerwartungen und meist eine radikale Umstellung ihrer persönlichen Situation.
![]() | n= 1124 befragte Expatriates + Frauen (2007) Zeit für sich zu haben ist für viele Frauen vor der Ausreise ein wichtiger Beweggrund. Im Gastland wird dieser aber Zeitüberschuss zur Hauptschwierigkeit, denn eine sinnvolle Betätigung zu finden, ist meist schwieriger, als erwartet. In einigen Ländern nehmen Hausangestellte, Hilfskräfte und Ganztagsschulen den Frauen viel Arbeit ab. Tätigkeiten, die unregelmäßig und allein durchgeführt werden, erzeugen bald Vereinsamungsgefühle. Kontakte vor Ort herzustellen ist häufig schwierig: Beim Kennenlernen von Einheimischen, aber auch in der Expatriate - Gemeinde sind Menschen mit ähnlichen Interessen, Erwartungen und Wertvorstellungen vor allem an kleineren Standorten eher schwer zu finden. Meist sind Abstriche von den eigenen Erwartungen und viel Flexibilität notwendig, um im Ausland einigermaßen befriedigende Sozialkontakte zu pflegen. Am einfachsten fällt die Umgewöhnung unserer Erfahrung nach Müttern mit kleineren Kindern, da Sozialeinbindung und Alltagsstrukturierung damit zumindest in Teilen automatisch gegeben sind. Mitausreisende, die beabsichtigen im Ausland berufstätig zu werden, stellen nach der Ankunft häufig fest, dass dieses Vorhaben trotz ausgezeichneter individueller Qualifikation kaum durchführbar ist. Längere Auslandsaufenthalte bedeuten in aller Regel auch eine Belastungsprobe für die Beziehung zum Partner. Schon kurz nach der Ankunft trennen sich häufig die Lebenswelten. Die Vertragsnehmer werden gerade in der Anfangszeit meist stärker und ausgedehnter von ihren neuen Berufsaktivitäten eingespannt, als es in der Heimat der Fall war.
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| Im Gastland übliche "Geschlechterrollen" für Mann und Frau entsprechen meist nicht gerade dem Verständnis unserer hiesigen Gesellschaft. Das "soziale Umfeld" übt aber rasch Druck aus (Anspielungen, Hänseleien, usw.), wenn diesen Rollenerwartungen nicht entsprochen wird. Wenn es den Mitausreisenden nicht gelingt für sich selbst eine sinngebende und ausfüllende Beschäftigung zu finden, sind Spannungen und Konflikte absehbar. So ist es denn nicht verwunderlich, dass die Trennungsraten bei Auslandseinsätzen deutlich ansteigen. Die Zeit im Ausland wirkt wie ein Katalysator: häufig festigt sie die Verbindung, aber oft sprengt sie sie auch. Es ist sehr wichtig, sich schon vor der Ausreise mit solchen Fragen und Mechanismen, die rasch an einer Partnerschaft nagen können, auseinander zusetzen, und zwar sowohl mit anderen betroffenen Frauen wie auch mit den Herren. Oft hilft die Gruppe, solche Themen anzusprechen.
Eine ausführliche Broschüre zu diesem Thema erhalten Teilnehmer/innen der IFIM - Auslandsvorbereitung kostenlos! Weitere IFIM - Lesetipps finden Sie hier: http://www.amazon.de/gp/richpub/listmania/byauthor/A3GX0BN8G5HBJR | ![]() |
Wie wirken Auslandsaufenthalte auf Kinder? Worauf sollte man achten ?
Längere Auslandsaufenthalte sind für mitausreisende Kinder ein einschneidendes Erlebnis, eine Erfahrung, die sie ihr Leben lang begleiten wird. Die Frage nach den Auswirkungen solcher Erfahrungen und den Möglichkeiten, sie positiv zu gestalten, beschäftigt die Eltern im Vorfeld einer Ausreise. Während sie sich oft Sorgen um die schulische Leistungsfähigkeit ihrer Kinder machen, geht es den ausreisenden Kindern und Jugendlichen meist stärker um die Frage der Kontakt- und Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort. Für eine befriedigende Integration der Kinder ist es notwendig die Kinder frühzeitig und umfassend in die Ausreiseplanung einzubeziehen.

Die Forschung belegt, dass die Anpassungsschwierigkeiten der Kinder mit dem Alter zunehmen.
Mit Kleinkindern im Alter bis zu ca. 3 Jahren gibt es bei einem Umzug ins Ausland in der Regel wenig Probleme, wenn zumindest ein Elternteil Präsenz und Stabilität gewährleisten kann.
Ab dem Alter von ca. 3 Jahren fangen Kinder an, ernsthafte Beziehungen aufzubauen, die allerdings tendenziell noch instabil sind. Abschiedsschmerz wird zwar erlebt, ist aber in der Regel nach wenigen Tagen vergessen. Dennoch können Kinder bis zum Alter von 6 Jahren vor Ort einen abgemilderten Kulturschock erleben, der sich in der Regel in physischen oder neurotischen Symptomen (z.B. Bettnässen, Daumenlutschen) zeigt. Meist gelingt ihnen die Anpassung jedoch schneller als ihren Eltern. Die Symptome verschwinden von alleine.
Bei Schulkindern kommt es anfangs häufiger zu verschlechterten Leistungen, auf die die Eltern mit Verständnis, Unterstützung und emotionaler Zuwendung reagieren sollten. Erfahrungsgemäß verschwinden die Probleme innerhalb weniger Monate.
![]() | Schwierigkeiten mit fremdsprachlichem Unterricht werden auch eher überschätzt, durch ihre Fähigkeit, bis zu einem Alter von etwa 8 Jahren Sprachen phonetisch zu lernen, sind die Kinder den Erwachsenen oft in kurzer Zeit überlegen.
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Die unterschiedlichen kulturellen Rollenerwartungen sind auch für die Kinder spürbar. Sie gehen meist in Privatschulen, die den Kindern der Oberschicht vorbehalten sind, werden in vielen Ländern mit Fahrern zur Schule gebracht und merken, dass Hausangestellte ihnen gehorchen. Statt Selbständigkeit ist Statusverhalten gefragt.
Insofern obliegt es den Eltern, ihren Kindern Grenzen zu setzen und Pflichtgefühl zu vermitteln, sonst kann die Wiedereingliederung mehr Probleme verursachen als die Ausreise.
Doch insgesamt verläuft der Auslandseinsatz für die Kinder meist ohne größere Probleme, auch wenn sich die Eltern hier im Vorfeld große Sorgen machen. Einschätzungen aus einigen der wichtigsten Ausreiseländer:
Befragte Erwachsene, die einen Teil ihrer Kindheit im Ausland verbracht haben, erlebten diese Zeit überwiegend positiv und bereichernd für ihre individuelle Entwicklung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Eltern Unterstützung, Geduld und Einfühlungsvermögen für die interkulturellen Besonderheiten mitbringen. Kompetente Beratung bei der Vorbereitung kann dabei wichtige Hilfestellungen geben.
Eine ausführliche Broschüre zu diesem Thema erhalten Teilnehmer/innen der IFIM - Auslandsvorbereitung kostenlos.
Sie kann aber auch bei Amazon oder im Buchhandel erworben werden: http://www.amazon.de/gp/richpub/listmania/byauthor/A3GX0BN8G5HBJR
Zunächst gilt bei fast allen außereuropäischen Ausreiseländern, dass das erteilte Visum für Mitausreisende sich nur auf den Aufenthalt (Aufenthaltserlaubnis) bezieht, jedoch keine Arbeitserlaubnis beinhaltet, sondern selbständige und nichtselbständige Arbeit im Gastland verbietet. Bei Verstoß handelt es sich folglich um illegale Beschäftigung, die zu unmittelbarer Ausweisung führen kann.
Natürlich kann man/frau versuchen, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. In den meisten Ländern, wie in Deutschland auch, ist dies sehr schwierig. Meist bedarf es dafür zunächst eines potentiellen Arbeitgebers, der gewillt ist, einen Arbeitsvertrag abzuschließen und der dann den Behörden nachzuweisen versuchen muss, dass für diese Tätigkeit auf dem einheimischen Arbeitsmarkt niemand verfügbar ist.
In einigen Ländern gibt es aber auch eine "Green Card - Lotterie", so z.B. in Singapore, bei welcher man/frau sein Glück versuchen kann.
Gleichfalls kann man versuchen, bei internationalen Einrichtungen oder Organisationen einen Job zu finden, die meist wenig Probleme haben, eine (eingeschränkte) Arbeitserlaubnis zu bewirken. Häufig gelingt dies jedoch nicht.
Naturgemäß hat man die besten Chancen, wenn man eine Ausbildung hat, die im Lande selbst äußerst knapp ist.
n = 1360 befragte Expatriates (2011)
Fazit "Berufstätigkeit":
Wer von 35 Std. - Woche und 6 Wochen Jahresurlaub ausgeht, von "geregelter Freizeit" etc., braucht sich auf den meisten außereuopäischen Arbeitsmärkten erst gar nicht zu versuchen. Wer die Landessprache nicht ziemlich perfekt beherrscht und keine "passenden Qualifikationen" vorweisen kann, wird sich extrem schwer tun. Vielleicht gelingt es, Deutsch-Unterricht zu geben.
(n=1.209 befragte Expatriates in den USA, Asien und Lateinamerika)

n= 1.209 befragte Expatriates + Frauen
Auch dieses Thema ist Gegenstand der Auslandsvorbereitungsseminare des IFIM.
Eine ausführliche Broschüre zum Thema "Mitausreisende" erhalten Teilnehmer/innen der IFIM - Auslandsvorbereitung kostenlos.
Unsere Lesetipps dazu finden Sie bei Amazon: http://www.amazon.de/gp/richpub/listmania/byauthor/A3GX0BN8G5HBJR