Ältere Mitteilungen aus der Arbeit des Instituts
BASF – PETRONAS (Malaysia):
Trainingsreihe für malaysische Führungskräfte
Der Auftrag, eine komplette Seminarreihe für malaysische Produktions- und Vertriebsmanager des derzeit größten deutsch-malaysischen Joint Ventures zu entwickeln und durchzuführen, wurde Ende August an das IFIM vergeben.
Bereits in der kommenden Woche wird ein Team des Instituts in Kuala Lumpur mit dem Training der neu gebildeten Marketing und Vertriebsmannschaft des Joint Ventures beginnen. Ziel der Trainingsreihe ist es, von Anfang an gegenseitiges Verständnis der beiden Partner für ihre kulturell unterschiedliche Arbeits- und Herangehensweisen, Kommunikationsstile und Führungsvorstellungen zu schaffen und so eine gemeinsame effektive Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Anschließend folgen analoge Trainingsmaßnahmen für die Bereiche Technik und Produktion in Kuantan, wo schon bald anschließend mit dem Anfahren der Anlagen die Produktion aufgenommen wird.
Begonnen hatte die Begleitung des Joint-Venture Projektes durch das IFIM bereits in der Projektierungsphase vor 2 Jahren. Seither wurden Fach- und Führungskräfte der BASF in allen Phasen des Projektfortschritts durch spezifisch zugeschnittene interkulturelle Trainings- und Beratungsangebote des IFIM unterstützt, die zusammen mit der Weiterbildungsabteilung der BASF entwickelt worden waren.
Das von deutscher Seite entsandte Management hatte sich in den Trainigs zur Vorbereitung des Auslandseinsatzes selbst vom Nutzen und der Qualität der IFIM-Trainings überzeugt.
Auch für die PETRONAS – Manager ist IFIM ein bereits bewährter Partner: Schon im Frühjahr diesen Jahres hatte das Institut über 30 malaysische Ingenieure auf den Technologie- und Know-how Transfer in Deutschland, Belgien und den USA mit Erfolg vorbereitet.
Das Gesamtkonzept und die einzelnen projektbegleitenden Maßnahmen werden von BASF und IFIM auf dem Info-Tag am 14. Oktober 1999 in Hamburg vorgestellt.
Seit 2 Jahren voll bewährt: Die Money – Back – Garantie des IFIM )
Seit 2 Jahren unterstreicht das Institut für Interkulturelles Management seinen Anspruch auf Qualitätsführerschaft im interkulturellen Training durch eine uneingeschränkte Qualitätsgarantie. Mit Erfolg, wie die Geschäftsführung des IFIM berichtet:
"Wir sind sehr zufrieden, dass in dieser Zeit kein einziger Kunde unsere ‚Money-Back-Garantie‘ in Anspruch genommen hat. Aber offensichtlich hat sie neuen Kunden erleichtert, das Leistungsangebot des IFIM auszuprobieren", so der IFIM-Geschäftsführer Bernhard Reisch zu den bisherigen Erfahrungen mit diesem Instrument.
Um die hohe Qualität der Angebote zu sichern, werden die Inhalte der Trainingsangebote regelmäßig durch Interviews und Datenerhebungen in den jeweiligen Ländern auf ihre Richtigkeit, Praxisnähe und Aktualität hin überprüft. Auch an der didaktischen Weiterentwicklung der Seminare und der Qualifizierung der Trainer wird am Institut ständig gearbeitet. Ein umfassendes, mehrstufiges Evaluationsverfahren macht auch kleine Qualitätsschwankungen rasch sichtbar, so dass schnelle Korrekturen möglich sind.
Für die Kunden rechnet sich die Qualität, die das IFIM bietet: verkürzte Einarbeitungszeiten, weniger Fehlentscheidungen, ein besseres Verständnis der ausländischen Partner und deren Verhaltensweisen führen nachweislich zu einer spürbar verbesserten interkulturellen Handlungskompetenz der Teilnehmer.
Honoriert wird dieser Aufwand daher ganz besonders durch die hohe Anzahl äußerst renomierter Großkunden: Unternehmen wie Robert Bosch, BASF, Daimler Chrysler, Deutsche Bank, Siemens u.v.a. sind seit vielen Jahren treue Kunden des Institus, die bei der Qualifizierung erheblicher Teile Ihrer international tätigen Mitarbeiter mit dem IFIM zusammenarbeiten.
IFIM ist mit jährlich rd. 500 Teilnehmern an der Auslandsvorbereitung und etwa weiteren 500 Teilnehmern an firmeninternen Trainings der größte unabhängige Veranstalter interkultureller Trainings in Deutschland. Als einziger bietet er eine umfassende Qualitätsgarantie für seine Kunden.
Auslandsvorbereitung: Weniger Fehler in der Startphase!
dass ehemalige Teilnehmer zu 95 % auch noch rund 1 Jahr nach ihrer Teilnahme die interkulturellen Trainings des IFIM empfehlen (siehe Meldung vom 4.8.99), hat durchaus auch handfeste ökonomische Gründe: immerhin 81,5 % der im Ausland Befragten IFIM-Alumni berichten, die Vorbereitung durch das Institut habe wesentlich dazu beigetragen, in der Anfangsphase ihrer Auslandstätigkeit Fehler zu vermeiden!
Nicht nur im Job, auch generell wird das interkulturelle Training als "Einstiegshilfe" von den Teilnehmern hoch bewertet: rund 80 % berichten hier über eine positive Wirkung Ihrer Vorbereitung. Ein deutliches Signal dafür, dass sich auch mitausreisende PartnerInnen die Vorbereitungsmaßnahme überaus positiv bewerten.
Entscheidend trägt die Auslandsvorbereitung dazu bei, das Verhalten der Menschen im Gastland verstehen zu können, melden rd. 85 % der IFIM-Teilnehmer zurück.
Die Ergebnisse dieser jüngsten Befragung verdeutlichen, dass es IFIM erneut gelungen ist, die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit Ihrer Trainingsmaßnahmen nochmals zu verbessern. "Auslandsvorbereitung durch das Institut ist für die entsendenden Unternehmen eindeutig eine lohnende Investition, die sich meist schon nach wenigen Wochen auszahlt," bekräftigt die Geschäftsführung des IFIM die Ergebnisse.
Mit rd. 500 Teilnehmern an den interkulturellen Trainings zur Auslandsvorbereitung jährlich ist das Institut für Interkulturelles Management der größte und führende unabhängige Anbieter auf diesem Gebiet.
Der "Leitfaden zur Auswahl für internationale Entsendungen" stößt auf lebhafte Nachfrage
"Offensichtlich ist es das richtige Instrumentarium zur rechten Zeit", so erklärt die IFIM – Geschäftführung den Nachfrageboom der vergangenen Monate nach dem Leitfaden. Denn es gibt derzeit kaum ein anderes praxisnahes und zugleich qualitativ hochwertiges Instrumentarium, das Unternehmen hilft, geeignete Kandidaten für internationale Einsätze zu identifizieren.
Der Leitfaden, der auf umfangreichen Datenerhebungen in 40 Ländern beruht und die Ergebnisse in Form von "Regionalprofilen" bündelt, ist dabei kein Diagnostikum, sondern ein Beratungsinstrument für jene, die Entsendeentscheidungen treffen müssen. Knapp aber präzise werden spezifische Anforderungen einzelner Länder an Persönlichkeit, fachlicher Vorerfahrung und familiäre Situation dargestellt; ergänzt durch Scheiterungsquoten und die wichtigsten Scheiterungsgründe erlauben sie Entscheidern, in Kenntnis der Kandidaten ohne großen Aufwand qualifizierte Personalentscheidungen für das jeweilige Einsatzland zu treffen.
Der Leitfaden ist beim IFIM-SHOP erhältlich; Unternehmen mit nur bis zu 10 Entsendungen per anno erhalten den Leitfaden für eine ermäßigte Gebühr.
95% der ehemaligen Teilnehmer empfehlen IFIM - Trainings
Mit diesem neuerlichen Spitzenwert der letzten Nachevaluation von IFIM – Trainings wurden die ohnehin bereits hervorragenden Ergebnisse der Vorjahre wiederum übertroffen. Ein Zeichen dafür, dass der kontinuierliche Verbesserungsprozeß beim IFIM weiter vorangetrieben wurde.
Das IFIM ist einer der wenigen Anbieter, der seine Trainingsmaßnahmen nicht nur am Ende eines Seminars evaluiert, sondern mit hohem Aufwand ca. 1 Jahr nach der Maßnahme eine Überprüfung der Inhalte und Wirkungskontrolle auf die praktische Arbeit durchführt. So wurden auch im Frühjahr dieses Jahres ehemalige Seminarteilnehmer in rd. 20 Ländern angeschrieben und im nachhinein auf der Basis ihrer zwischenzeitlich gemachten Erfahrungen um eine Bewertung der Maßnahmen gebeten. Das Ergebnis überraschte selbst die Geschäftsführung: "Wir hatten nicht geglaubt, dass sich die mit 90,5 % in den Vorjahren ohnehin hohe Zustimmung noch so deutlich steigern ließe", so Bernhard Reisch, "aber es zeigt sich in der Rückmeldung sehr deutlich, dass auch kontinuierliche Detailverbesserungen in den Programmen eine spürbare Resonanz bringen."
Erfreulich ist dieses Ergebnis nicht nur für alle Mitarbeiter des IFIM, sondern auch und ganz besonders für die Kunden des Instituts. Denn sie können sich darauf verlassen, dass in interkulturelles IFIM-Training investierte Mittel sich wirklich auszahlen: Die Trainings, so die Rückmeldung ehemaliger Teilnehmer, vermitteln ein aktuelles und realistisches Bild, sie helfen, Verhalten ausländischer Partner zu verstehen und tragen wesentlich dazu bei, Fehler im internationalen Geschäft zu vermeiden und Einarbeitungszeiten zu verkürzen.
The Yomiuri Shimbun interviewt IFIM-Geschäftsführung
The Yomiuri Shimbun, eine der größten japanischen Tageszeitungen, besuchte jüngst das Institut für Interkulturelles Management, um ein ausführliches Interview mit der Geschäftsführung zum Thema "Cross-Border-Mergers und Akquisitionen" zu machen.
Hintergrund des hohen japanischen Interesses an dieser Thematik ist die jüngste Entwicklung in Japan, die vermehrt zur Übernahme japanischer Firmen durch ausländische Unternehmen geführt hat, ein für die japanische Gesellschaft weitgehend neues Phänomen. Japanische Manager seien deshalb sehr begierig, zu erfahren, wie die auch in Japan beobachtbaren interkulturellen Aspekte solcher Fusionen von Europäern und Amerikanern angegangen würden, begründete Takashi Sadahiro, Chefkorrespondent des Yomiuri Shimbun seinen Interviewwunsch.
In dem 90 minütigem Interview standen daher kulturspezifische Problemfelder deutsch-amerikanischer und deutsch-japanischer Mergers sowie die Erfahrungen des IFIM im Integrationsmanagement im Mittelpunkt. Besonderes Interesse fand natürlich die unlängst vereinbarte Zusammenarbeit zwischen der Computersparte der Siemens AG und Fujitsu, an welcher das IFIM in Form von Pre-Merger-Trainings für den deutschen Part mitwirkt. Das ausführliche Interview ist inzwischen in Japan erschienen.
"Personalmanagement und Führung"
– Workshops für chinesische Privatunternehmer -
Kurz nach dem ersten erfolgreichen interkulturellen Workshop im April dieses Jahres leistete IFIM den zweiten großen Beitrag zum Partnerschaftsprojekt zwischen dem Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) und der All China Federation of Industry and Commerce (ACFIC). In dem Zeitraum vom 2. bis 12. Juni wurden drei Workshops zum Thema "Personalmanagement und Führung" in den chinesischen Industriestädten Hengshui, Dalian und Anshan durchgeführt. Teilnehmer der Workshops waren chinesische Privatunternehmer sowie Mitglieder der lokalen Industrie- und Handelskammer.
Zu den Workshops wurden hochkarätige Referenten eingeladen. Herr Mayer, Personalleiter der Siemens China Ltd., zuständig für die Personalpolitik aller China-Engagements des Siemens Konzerns referierte über Managementkonzepte und Personalentwicklungsstrategien. Herr Dr. Jährling, ehemaliger Leiter für Weiterbildung und Personalentwicklung der Volkswagen AG, sprach über Weiterbildungssysteme und Mitarbeitermotivation. Herr Dr. Xia, Personalmanager eines der am besten geführten chinesischen Privatunternehmen Legend Group referierte über das Personalbeurteilungssystem seines Hauses und der China-Referent Ming Zhong vom IFIM Institut für Interkulturelles Management übernahm nicht nur die Moderation der Workshops, sondern referierte auch zum Thema Mitarbeitermotivation und führte interkulturelle Verhandlungsübungen durch.
Die Privatwirtschaft Chinas hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung erfahren und wurde vor kurzem in der chinesischen Verfassung als ein integraler Bestandteil der chinesische Volkswirtschaft verankert. "Damit wurde ein Grundstein für die Entwicklung langfristiger Unternehmensstrategien gelegt." so ZHONG.
Bei der Unternehmensführung wird das Personalmanagement von den chinesischen Privatunternehmern bislang noch sehr häufig vernachlässigt. Viele akute Schwierigkeiten wie z. B. hohe Fluktuation bei den Leistungsträgern und Führungskräften, Absatzprobleme im In- und Ausland, technische Innovationen etc. haben nicht zuletzt mit Personalmanagement zu tun, was aber in der Regel nicht so gesehen wird.
Vor diesem Hintergrund wurden die Workshops von den Teilnehmern sehr gut aufgenommen. Denn vielen Unternehmern wurde es deutlich, dass Personalmanagement einen eigenen Platz in der Unternehmensführung haben muß und die bisherige chinesische Praxis, Personalmanagement als untergeordnete Rolle der Finanzbuchhaltung zu begreifen nicht ausreicht.
Die meisten Teilnehmer sind zu der Erkenntnis gekommen, dass viele Methoden und Konzepte, die westliche Unternehmen schon seit langem praktizieren, im großen und ganzen auch für China anwendbar seien, auch wenn einige Modifikationen natürlich erforderlich sind.
Die sehr lebhaften interkulturellen Übungen unter Leitung von Ming ZHONG mit Dr. Jährling als Sparringspartner der chinesischen Teilnehmer war jedesmal der Höhepunkt bei den zweitägigen Workshops. Hier hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, mit einem deutschen Manager Verhandlungen zu simulieren und Mitarbeitergespräche zu praktizieren.
Ming ZHONG resümiert:" Die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen AUDI-Manager Herrn Dr. Jährling und dem Siemens-Personalchef Mayer gestaltete sich sehr fruchtbar. Das Referenten-Team ergänzte sich hervorragend. Das Expertenteam hat das Thema Personalmanagement aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchtet."
Das Echo der Teilnehmer war einhellig, dass jeder sehr viel Nützliches aus den Workshops mitnehmen konnte und sie wünschten, dass solche Veranstaltungen häufiger stattfinden.
Auch Helmut Schönleber, Entsandter des DIHT in Beijing und einer der Veranstalter der Workshop-Reihe, zeigte sich mit der Performance der Referenten äußerst zufrieden: "Wir hatten diesmal ein Dream-Team zusammengestellt, ohne dessen herausragende Performance die Workshops nicht so informativ, spannend und praxisorientiert verlaufen wären."
Hochrangige Manager-Delegation aus der VR China zu Gast beim IFIM
Am Nachmittag des 21. Juni 1999 empfing das IFIM eine achtköpfige Delegation aus der zentral-chinesischen Industriemetropole Wuhan. Die Topmanager staatlicher Maschinenbauunternehmen (Verpackungsmaschinen) ließen es sich nicht nehmen, trotz enger Terminplanung dem IFIM in Königswinter einen Besuch abzustatten, um den IFIM-Trainern ZHONG, BROER und YANG für die wertvollen Informations-Inputs auf den IFIM-Seminaren in China (wir berichteten) zu danken.
Die Unternehmer haben ihr Marketingkonzept für den deutschen Markt interkulturell angepaßt. Sie werben für biologisch abbaubare Einweg-Verpackungen für Take-out-Gerichte. Diese Verpackungen, eine chinesische Entwicklung, bestehen aus gepreßten pflanzlichen Fasern. Mehrere Firmen in Europa haben bereits Interesse an dieser Art Verpackung gezeigt.
Das IFIM wünscht der Delegation unter dem Leiter der Vereinigung der Verpackungsmaschinen-Hersteller einen erfolgreichen Verlauf der 14tägigen Vermarktungsreise durch Deutschland und Europa.
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Stand: 16. April 2008